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Stefan Bachmor

»Norddeutsche Haftungsquoten«

Einleitung

Eine der ersten Stellschrauben bei der Beurteilung eines Verkehrsunfalls ist die Festlegung der Haftungsquote. Diese ist nicht nur von Bedeutung für den Anspruchsteller, der zum einen seinen Schaden maximal erstattet haben und zum anderen eine Belastung des eigenen KH-Vertrages wegen Regulierung des Gegenschadens verhindern möchte, sondern auch für den KH-Versicherer, der gem. AKB berechtigte Ansprüche zu regulieren und unberechtigte abzuwehren hat. Nicht zuletzt hat auch der Anspruchsgegner, der u.U. eigene Ansprüche aus dem Unfallereignis anzumelden gedenkt, ein Interesse an der Haftungsbeurteilung.

Die Haftungsquoten differieren je nach Gerichtsbezirk. Es gibt hier sowohl Nord-Süd- als auch West-Ost-Gefälle. In den einschlägigen juristischen Fachzeitschriften ist die Spruchpraxis der norddeutschen Gerichte unterrepräsentiert. Die hier häppchenweise eingestellte Fallsammlung ausgewählte Unfallsituationen betreffend, die im Schwerpunkt die OLG-Bezirke Hamburg und Schleswig-Holstein betrifft, soll bei einer ersten Eintaktung behilflich sein. 



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